Willkommen auf meiner Homepage
Hallo Lauffreunde,
auf dieser Seite findet ihr in den verschiedensten Rubriken interessante Berichte, Fakten und vieles mehr über mich als Läufer. Hier werdet ihr als Leser immer mit den aktuellsten News, Ergebnissen und Ausblicke auf kommende Wettkämpfe von mir auf den neuesten Stand meiner sportlichen Karriere gehalten.
Also, viel Spaß beim Stöbern auf meiner Page. Ich freue mich über eure Besuche und jeden Gästebucheintrag!
Viele sportliche Grüße
Sören
News
13.05.2012 Rheinlandmeister über 10 km
© Rene WeissGanze 13 Tage nach meinem Frühjahreshöhepunkt „Hamburg Marathon“ stand gestern bei den Rheinlandmeisterschaften in Bad Ems für mich der nächste 10 km Lauf auf dem Programm. Dabei konnte ich mit einem Start-Ziel-Sieg in 30:29 min. meinen nächsten Rheinlandtitel feiern. Auch zusammen mit meinen starken Teamkollegen Jörg Gehlsdorf und Marcel Martin holten wir souverän den Titel. Leider war es für den Veranstalter nicht möglich, die zwei kenianischen Gastläufer aus dem Volkslauf in unserem Meisterschaftsrennen starten zu lassen, so dass ich die kompletten 6 Runden durch den Kurpark konkurrenzlos unterwegs war. Bei super Stimmung genoss ich den Lauf vor heimischer Kulisse im benachbarten Bad Ems sehr und konnte mich daher für einen Lauf gegen die Uhr motivieren. Aus der Regenerationsphase heraus nahm ich mir eine Zeit um 30:30 min. vor und konnte mit der Punktlandung letztendlich genau eine Minute unter meinem im Jahr 2010 aufgestellten Streckenrekord bleiben. Alles in allem war es mal wieder ein gelungener Ausflug in die Heimat und sehr schön, meine Lauffreunde vom Running Team Bad Ems wiederzutreffen!!!
Nun geht es wieder zurück in die Regenerationsphase bevor es Anfang Juni in die Höhe nach St. Moritz geht, um mich für die kommende Bahnsaison speziell vorzubereiten.
01.05.2012 Perfekter Ausflug nach Hamburg
Erleichtert im ZielAls ich am vergangenen Sonntag um 11:14 Uhr den roten Teppich auf der Zielgerade des Hamburg Marathons betrat und kurze Zeit später als erster Deutscher im Ziel die Zeitmessung bei 2:14:25 Std. stoppte, ging für mich eine lange Reise mit dem Ziel „Sub 2:15 Std.“ zu Ende. Dabei fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen, dass ich an diesem Tag meine gute Form auch auf die Straßen Hamburgs bringen konnte und sich der enorme Trainingsaufwand ausgezahlt hat. Aber nun eins nach dem anderen:
Das Marathonwochenende begann für mich bereits donnerstags. Gemeinsam mit meinem Trainer bezog ich unser Hotelzimmer des Intercontinental Hamburg direkt an der schönen Außenalster. Langweilig wurde mir während der drei Tage allerdings nicht. Neben lockeren Laufeinheiten stand mit Pressekonferenz, Interviewrunden (unter anderem am Messestand meines Ausrüsters Asics) sowie der technischen Besprechung am Vortag des Marathons noch der ein oder andere Termin auf dem Programm. Für Abwechslung war also gesorgt, so dass die Aufregung erst während unserem Transport mit dem Doppeldeckerbus zur Startlinie begann. Von da ab war ich absolut fokussiert auf das was an diesem Tag auf dem Programm stand, nämlich die „Sub 2:15 Std.“. Nach kurzer Absprache mit meinem marokkanischen und kenianischen Tempomacher ging es pünktlich um 9 Uhr auf die Reise. Während der ersten fünf Kilometer ging es hauptsächlich darum, die Tempomacher auf das richtige Tempo zu programmieren, was bei starkem und richtungswechselndem Wind keine so einfache Aufgabe war. Schnell hatten wir allerdings das richtige Renntempo gefunden, so dass wir trotz des Windes recht gleichmäßig und homogen dahin rollten. Nur selten mussten die Pacemaker auf der ersten Rennhälfte von mir korrigiert werden, so dass wir lediglich mit 18 Sekunden Verspätung die Halbmarathonmarke bei 67:48 Std. passierten. Zu diesem Zeitpunkt war somit alles im grünen Bereich, zumal ich mich noch richtig gut fühlte und auch die Beine noch locker waren. Somit war ich bereit, wie schon in Frankfurt, auch dieses Mal eine schnellere zweite Hälfte zu laufen. Meine beiden Freunde aus Marokko und Kenia bekamen daraufhin von mir das Zeichen eine Schippe draufzulegen. Der Kenianer warnte mich freundlicherweise sogar noch, nicht zu früh auf das Tempo zu drücken, aber ich war dazu bereit auf den letzten 20km das Rennen so richtig starten zu lassen. Zusammen mit einem Läufer aus Simbabwe und den beiden Tempomacher ging der Zug weiter. Pünktlich und wie verabredet stieg der Marokkaner bei Kilometer 30 aus. Der Mann aus Simbabwe war bereits abgeschüttelt und auch vom Kenianer verabschiedete ich mich dankend für die super Tempoarbeit bei Kilometer 32, nachdem ich zu diesem Zeitpunkt bereits schon selbst für das Tempo sorgte. Von da ab ging es getreu dem Motto „Augen zu und durch“. Ich fühlte mich immer noch relativ gut, so dass ich mir dachte: Komm schon, das sind jetzt nur noch 10km Tempo. So wie fünf Hainrunden, vom Sportplatz Holzheim bis nach Hahnstätten und zurück oder von Rödelheim die Nidda runter bis zum Main und wieder zurück! J Dazu kam, dass von da ab das Kameramotorrad mein ständiger Begleiter war und ich meinen vielen Bekannten und Freunden zuhause vor der Kiste auch mal zeigen wollte, dass ich wirklich laufen kann. J Meinen letzten Tempolauf zog ich somit bis ins Ziel, so dass nicht nur die Verspätung bis ins Ziel wieder reinholen konnte, sondern mein großes Ziel „Sub 2:15 Std.“ deutlich unterbieten durfte!
Ich bin sehr glücklich über meine neue PB und den Rheinland-Pfalz Rekord. Ich bedanke mich bei allen die mich auf der langen Reise unterstützt und geholfen haben. Allen voran meinem Trainer Lutz, meinem Ausrüster Asics und dem Veranstalter für die perfekte Organisation. Ein ganz großer Dank aber auch an alle, die mich am Sonntag live an der Strecke angefeuert oder zuhause vor dem Fernseher mitgefiebert haben!!!!!
Das war wirklich cool…we rocked Hamburg!!!! J
25.04.2012 9 Uhr: Nur noch 4 Tage!!!
Noch ganz tiefenentspannt, wird sich aber bestimmt die nächsten Tage ändern!Am kommenden Sonntag ist es soweit. Dann fällt um 9 Uhr in Hamburg endlich der Startschuss zu dem Lauf, auf den mein Training seit Beginn des Jahres ausgelegt ist. 2.980 Laufkilometer habe ich seither in diese 42,195 km durch die Hamburger City investiert und in die unterschiedlichsten Trainingseinheiten verpackt. Das Repertoire reicht dabei vom lockeren und flachen Nüchternlauf über die asphaltierten Radwege des Mains bei bitterkalten -10 Grad auf 100m über NN bis hin zum profilierten Tempodauerlauf über die rote und staubige Erde Kenias bei sommerlichen 25 Grad auf 2400m über NN. Dazu kommen alternative Einheiten wie Aquajoggen und Radfahren sowie Kraft- bzw. Stabitraining. Glücklicherweise alles gesund und verletzungsfrei, so dass ich frohen Mutes und gut vorbereitet in die Hansestadt fahren kann, um dort mein angepeiltes Ziel „Sub 2:15 Std.“ in Angriff zu nehmen. Nun ist der Weg nicht mehr lange. Jetzt gilt eigentlich nur noch die Balance zu finden zwischen relaxen um Kräfte zu sammeln bzw. die Akkus aufzuladen und lockeren Dauerläufen, um die Spannung oben zu halten. Heute Mittag bzw. morgen früh stehen noch die zwei letzten Einheit in der Heimat an, bevor ich dann um die Mittagszeit zusammen mit meinem Trainer Lutz Richtung Norden aufbreche, um das Projekt „Hamburg Marathon“ konkret anzupacken. Freitag früh findet dann eine Pressekonferenz statt, Samstagmorgen geht’s zur „Runners Instructions“ und nachmittags zusammen mit Falk Cierpinski, Martin Beckmann und Markus Weiß-Latzko zu einer Interviewrunde am Asics-Messestand (16 Uhr). Zwischendurch dann noch lockere DL an der Alster, so dass die Zeit bis zum Start am Sonntag sicherlich im Fluge vergehen wird.
Drückt mir also alle die Daumen, ich freue mich über jede Unterstützung! Es freut mich jetzt schon sehr, dass ich mit sehr viel Live-Unterstützung aus meiner Heimat von Freunden, Eltern und Vereinskollegen rechnen kann. Ich bin mir sicher, dass dies den entscheidenden Kick geben wird!!! J Aber auch für diejenigen, die nicht vor Ort sein können, gibt es die Möglichkeit den Marathon live am Fernseher ab 9 Uhr auf NDR zu verfolgen.
Let`s rock Hamburg!!!
15.04.2012 Generalprobe geglückt...Deutscher Vizemeister im Halbmarathon!!!
Jubel über Silber beim ZieleinlaufBei den heutigen Deutschen Meisterschaften in Griesheim konnte ich in einer neuen persönlichen Bestzeit von 65:28 min. die deutsche Vizemeisterschaft erringen. Somit ist mir dieser letzte Test vor dem Marathonstart in Hamburg geglückt.
Zum Rennverlauf:
Die Windfähnchen auf der Anreise nach Griesheim ließen es bereits erahnen, dass es heute aufgrund des sehr starken Windes wohl kein überaus schnelles, sondern eher eines von der Taktik geprägtes Meisterschaftsrennen geben wird. Meine eigene Taktik für dieses Rennen stand allerdings bereits im Vorfeld fest. Dieser Start sollte für mich der letzter Test vor dem in zwei Wochen anstehenden Marathon sein. Somit hieß es für mich, nicht von Beginn an auf das Tempo drücken, sondern erst einmal mit der Spitzengruppe mitrollen, um möglichst viele Körner zu sparen. Vom Start weg bestätigten sich die Spekulationen. Keiner aus der Spitzengruppe erklärte sich freiwillig bereit, sich längere Zeit in den Wind zu stellen, um sich für ein hohes Tempo zu opfern. Somit bildete aufgrund des doch sehr moderaten Anfangstempos eine sehr große und überaus unruhige Spitzengruppe. Das Durchschnittstempo in den ersten drei von vier Runden lag bei sehr moderaten 3:09 min/km und die Kilometerabschnitte variierten in einer großen Spanne von 2:54 min. bis 3:17 min., so dass ein gleichmäßiges Tempo zu keinem Zeitpunkt gegeben war. Auch ich hielt mich in Sachen „Tempomachen“ wie geplant eher zurück und war nicht unglücklich mit der Renngestaltung. Da mit zunehmendem Rennverlauf allerdings immer mehr mit einer Attacke eines Konkurrenten zu rechnen war, galt es allerdings zu jeder Zeit konzentriert und wachsam zu sein, um den Antritt nicht zu verpassen. An der letzten Verpflegungsstation merkte man dann deutlich die Nervosität der gesamten Spitzengruppe, denn nach 15 km konnte jeden Moment mit einem Angriff gerechnet werden. Zusätzlich wurde das Greifen der Trinkflasche durch Überrundete erschwert. Ich war heilfroh bei diesem Gerangel, den Verpflegungsstand mit der Übergabe meiner Trinkflasche unbeschadet passiert zu haben und konnte mich somit mit ein paar Schlücken noch für die entscheidende Schlussrunde stärken. Kurz darauf ging dann auch los. Stefan Koch fuhr zur Offensive und sprengte mit seiner Attacke formlich die gesamte Spitzengruppe. Lediglich Musa und ich konnten dieser Tempoverschärfung noch folgen. Stefan hielt das Tempo auch auf den folgenden Kilometern hoch, so dass wir uns sehr schnell vom Rest der Spitzengruppe deutlich absetzen konnten. Von da ab war klar, dass die Podestplätze unter uns drei ausgemachen werden würden. Die nächste Tempospritze von Stefan folgte dann ca. 2 km vor dem Ziel. Musa ließ daraufhin abreißen, aber ich versuchte noch weiter zu folgen. Allerdings hielt Stefan das Tempo von da ab dermaßen hoch, dass es ihm gelang auch zwischen uns ein kleines Loch zu reißen, welches ich bei allen Bemühungen bis ins Ziel leider nicht mehr schließen konnte. An dieser Stelle noch einmal Gratulation an den Sieger zum Titel und dieser sehr starken Schlussrunde!!! Diese Schlussoffensive mit 17:32 min. für die letzten 6 km machte sich dann erfreulicherweise noch positiv in meiner Gesamtzeit bemerkbar, so dass ich mit 65:28 min. sogar noch eine neue persönliche Bestzeit aufstellen durfte.
Ich freue mich sehr über meine Silbermedalie und vor allem über den gelungenen Formtest hinsichtlich meines Starts beim Hamburg Marathon am 29.04.2012. Bedanken möchte ich mich noch bei allen Gratulanten und für die großartige Unterstützung an der Strecke…rocked Griesheim!!! ;-)
01.04.2012 Vier Wochen bis Hamburg!
Start Hamburg Marathon 2011Der Countdown läuft! Nun sind es nur noch 4 Wochen bis zu meinem Start beim Hamburg Marathon und ich merke, dass die Spannung und Vorfreude auf das Marathonwochenende in Hamburg langsam steigt. Momentan befinde ich mich in den letzten Tagen meines dreiwöchigen Höhentrainingslagers in Iten/Kenia. Die spezielle Vorbereitung auf den Frühjahrsmarathon, welche bereits seit mindestens 3 Monaten läuft, befindet sich nun in den letzten Zügen. Bisher kam ich sehr gut und ohne große Zwischenfälle durch meinen Vorbereitungsplan. Keine Krankheiten, Verletzungen oder ähnliches, was einem den Weg zu einem Marathon zusätzlich erschweren könnte…toi toi toi. Gerade die beiden Trainingslager in Portugal und vor allem hier in Kenia, bei denen die Belastungen höher waren als im „normalen“ Trainingsalltag zuhause, konnten weitgehend beschwerdefrei bewältigt werden, so dass ich dort zielgerichtet trainieren konnte. Deshalb schaue ich nun sehr zuversichtlich auf die anstehenden letzten Wochen meiner Marathonvorbereitung mit dem letzten Test bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Griesheim am 15. April.
Zu meinem Trainingslager hier in Kenia, welches ja mein Erstes in dieser Art war, kann ich nun zurückblickend sagen, dass ich den Aufenthalt sehr genossen habe. Neben dem anstrengenden Training konnte ich hier viele nette Leute kennenlernen und tolle Eindrücke von dem Land und deren überaus gastfreundlichen Menschen gewinnen. Das Training konnte meist mit dem anderer Athleten kombiniert werden, so dass einem dabei nie langweilig werden konnte. Vor allem was das Training in der Höhe angeht, konnte ich meine ersten Erfahrungen sammeln und von anderen höhenerfahrenen Athleten dazulernen. Die drei Wochen gestalteten sich grob so, dass ich die erste Woche hauptsächlich für lockere Dauerläufen zur Anpassung an die Höhe nutzte (Wochenumfang= 205km). Ab der zweiten Woche steigerte ich dann den Umfang, sowie über gezieltes Tempotraining die Intensität in meinen Einheiten (Wochenumfang=256km), bevor ich in der dritten Woche vom Gesamtumfang (225km) wieder ein wenig zurückging. Der Flieger zurück in die Heimat geht zwar erst am Dienstag und man soll ja bekanntlich nicht den Tag vor dem Abend loben, aber ich kann jetzt schon behaupten, dass die drei Wochen Kenia für mich nicht nur aus trainingstechnischer Sicht und vom Spaßfaktor ein gelungenes Trainingslager war. Nein, ich nehme aus diesem Trainingslager zudem, wie erhofft, viele positive Eindrücke und jede Menge neue Erfahrungen mit nach Hause. Ich denke und hoffe sehr, dass dies nicht mein letzter Ausflug in die Höhe Kenias war und hoffe weiterhin auf einen guten Verlauf in den letzten Wochen meiner Vorbereitung für Hamburg, um für den Angriff auf die 2:15 Std. gut gerüstet zu sein!!! :-)
19.03.2012 Jambo Germany - Erste Lebenszeichen aus Kenia!!!
Das Eingangstor Itens "Home of Champions"Nachdem ich nun die erste Woche meines Höhentrainingslagers in Iten/Kenia fast beendet habe, sende ich wie versprochen ein Lebenszeichen mit den ersten Eindrücken aus dem „Home of Champions“, wie die Kenianer stolz ihrer Läuferhochburg Iten nennen.
Auch wenn ich in den letzten Tagen ein wenig mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, geht es mir hier in der Höhe Kenias sehr gut. Die Anreise von Frankfurt über Amsterdam nach Nairobi und der anschließende Transport mit dem sogenannten Matatu (kenianisches Sammeltaxi) inklusive Plattfuß und Reifenwechsel, war auf der einen Seite zwar sehr lang und anstrengend, aber auf der anderen Seite bekam ich dabei die Lebensweise der Kenianer, sowie die faszinierenden Landschaften Kenias einmal hautnah mit. Untergebracht bin ich im „Kerio View Hotel“, welches mir von vielen keniaerfahrenen Läufern empfohlen wurde. In der Tat erreicht das Hotel absolut europäischen Standard. Das Essen hier ist super und hat einen sehr guten Ruf. Vor allem am Wochenende gönnen sich so manche Einheimische oder auch Athleten anderer Camps das Mittags- bzw. Abendbuffet. Obwohl das Essen Klasse ist, waren für mich die zwei warmen Mahlzeiten täglich gewöhnungsbedürftig. Auch das bekannte ostafrikanische Hauptnahrungsmittel Ugali (Maisbrei) durfte ich gleich am ersten Tag testen, welches allerdings eher geschmacklos und deshalb auch nicht gerade ein Gaumenschmaus ist. Getestet haben muss man es aber trotzdem mal und vielleicht bringt es einem ja die schnellen Beine. J
Die erste Trainingswoche nutzte ich zur Orientierung und vor allem zur Anpassung an die Höhe. Schließlich ist es für mich das erste Höhentrainingslager und die Luft hier oben auf 2400m über 0 ist spürbar dünn. Die Strecken hier sind sehr profiliert, uneben und ziemlich staubig, so dass man genau aufpassen muss wo man seinen nächsten Schritt hinsetzt. Dennoch machen die Strecken landschaftlich so einiges her und machen trotzdem sehr viel Spaß zu laufen. Die Einheimischen am Wegesrand grüßen einen regelmäßig aus ihren Lehmhütten heraus und sind immer sehr freundlich zu uns weißen Läufern. Vor allem von den Kindern bekommt man immer wieder ein „How are you?“ zugerufen und manches Kind läuft sogar ein kleines Eck mit. In der ersten Woche kam ich trotz Anreise hauptsächlich über lange und ruhige Dauerläufe immerhin auf insgesamt 205 km. Dadurch, dass sich hier aktuell viele deutsche Athleten auf die Saison vorbereiten, findet sich auch meist ein Trainingspartner. Dabei konnte ich außerdem von höhentrainings- und keniaerfahrenen Läufern, wie beispielweise Christian Glatting, schon einige wertvolle Tipps bekommen. Überhaupt ist hier auf den Laufstrecken und vor allem auf der Laufbahn (vergleichbar mit einer schlechten Aschenbahn in Deutschland), den ganzen Tag über was los, so dass es einem dort nie langweilig wird.
Dies waren so die ersten guten Eindrücke aus meinem Trainingslager in Kenia. Ich hoffe, dass die kommenden zwei Wochen ähnlich gut verlaufen und werde weiter regelmäßig und gerne von hier berichten.
Beste Grüße aus dem sonnigen Kenia ins wohl fast genauso sonnige Deutschland!;-)
10.03.2012 Platz 10 bei Cross DM in Ohrdruf

Zugegebenermaßen war meine Erwartungshaltung für die heutigen Meisterschaften, im Kampf um die Medalienplätze ein Wörtchen mitzureden. Doch bereits nach 3 von 8 Runden, musste ich dem sehr gut präparierten, aber zugleich überaus anspruchsvollen und vor allem kraftraubendem Parcours dermaßen Tribut zollen, dass ich immer mehr von der Spitzengruppe abreißen lassen und meine Hoffnungen auf einen Podestplatz schnell begraben musste. Auf der zweiten Rennhälfte ging es dann eher darum mich durchzubeißen und das Rennen mit Anstand und einer ordentlichen Platzierung zu beenden, was mir dann mit dem Zieleinlauf als 10ter auch ganz gut gelang!
Alles in allem war es wohl einfach nicht mein Tag und mir bleibt die Erfahrung, dass eine gute Form auf dem Weg zum Marathon noch lange nicht ausreicht, um bei der Cross DM eine Medalie mit nach Hause zu nehmen!
Treu nach dem Motto „Mund abwischen – weiter geht’s“ freue ich mich jetzt aber schon wieder auf das anstehende Trainingslager in Kenia, wo die Sonne sicher wieder scheinen wird! :-)
09.03.2012 Hamburg zugesagt!!!

Nachdem ich nun schon seit Monaten mit dem Start beim 27. Haspa Marathon in Hamburg am 29. April liebäugle, ist nun meine Entscheidung für den Lauf in der Hansestadt gefallen und ich kann hiermit
offiziell meinen Start verkünden! Ich freue mich jetzt schon sehr auf meinen ersten Start in der Elbmetropole und hoffe auf starke
Unterstützung, sowie gute Bedingungen, um mein Ziel (Sub 2:15 Std.) zu erreichen!
Was die bisherige Vorbereitung auf meinen Höhepunkt im Frühjahr angeht, läuft bisher alles nach Plan. Die Trainingswerte sind super und ich fühle mich aktuell in einer guten Form.
Bei den morgigen Deutschen Crossmeisterschaften wird jedoch meine Form bei starker Konkurrenz noch einmal ordentlich auf die Probe gestellt, bevor es dann so richtig in die „heiße Phase“ (im wahrsten Sinne des Wortes!) geht. Am Montag werde ich mich nämlich auf die Reise nach Iten (Kenia) begeben, um mir in den kommenden 3 Wochen Höhentrainingslager den Feinschliff für den ereignisreichen April abzuholen.
Zurück in Deutschland werde ich dann hoffentlich für die Deutschen Halbmarathon Meisterschaften in Griesheim (15.04.2012) und vor allem für den 27. Haspa Marathon in Hamburg (29.04.2012) gut gerüstet sein.
Ihr seht also: Es wird mir in den kommenden knapp 7 Wochen sicherlich nicht langweilig. Ich hoffe, dass auch in den wichtigen letzten Wochen meiner Vorbereitung alles gut läuft und werde euch dabei weiterhin mit regelmäßigen Berichten auf dem Laufenden halten!
Mit besten sportlichen Grüßen
Sören
04.03.2012 Gelungene Generalprobe auf dem Weg nach Ohrdruf!

Bei den Kreismeisterschaften in Holzappel testete ich heute mit einem Doppelstart über die Mittel- (4250 m) und Langstrecke (8350 m) zum letzten mal meine Form für die anstehenden Deutschen Crossmeisterschaften in Ohrdruf. In beiden Läufen gelang es mir über die komplette Distanz ein gleichmäßig hohes Tempo zu halten und gewann standesgemäß und mit deutlichem Vorsprung in 13:19 min. bzw. 26:41 min.. Alles in Allem stimmte mich der heutige letzte Test sehr positiv und ich fühle mich nun gut gerüstet für einen Angriff bei den kommenden Deutschen Meisterschaften. Zwei Tage später werde ich dann nach Kenia aufbrechen, um mir in der Höhe den letzten Schliff für den anstehenden Frühjahrsmarathon zu holen!
Seit dem 01.03.2012 offizieller Partner!!!

Schon mit dem Wasser von Staatlich Fachingen getauft, begleitet mich das Mineralwasser aus meiner Heimat bereits mein Leben lang. Das Heilwasser mit der besonderen Mineralstoffzusammensetzung hält nicht nur gesund und vital, sondern verleiht einem offenbar auch schnelle Beine!!! Gerade für den Ausdauersportler sollte Mineralwasser ein ständiger Begleiter sein. Deshalb freue ich mich sehr mit Staatl. Fachingen einen verlässlichen Partner zu haben!
27.02.2012 Guter Start in meine Crosslaufserie

Bei den gestrigen Cross Rheinlandmeisterschaften in Gerolstein startete ich meinen dreiwöchigen Ausflug in die Welt der Crossläufe. Der Kurs in Gerolstein hatte auch gleich alles zu bieten was man sich für einen vernünftigen Crosslauf wünscht und man konnte sich mal wieder ohne Rücksicht von oben bis unten „einsauen“! J Vor allem der tiefe und stark aufgeweichte Boden machte es einem sehr schwer, geeignete Stellen im Schlamm zu finden, um zumindest mit ein wenig Grip von der Stelle zu kommen. Aber gerade diese Bedingungen machen schließlich einen guten Crosslauf aus und bringen einem die nötige Kraft für die anstehende Saison!
Was den Rennverlauf angeht, übernahm ich von der ersten Runde ab die Spitze und versuchte mit hohem Tempo schnell eine Lücke zur Konkurrenz zu reißen. Dies gelang mir auch und ich lief mir während der ersten Rennhälfte schnell einen gewaltigen Vorsprung raus. Auf der zweiten Hälfte musste ich dann dem kraftraubenden Kurs und dem hohen Anfangstempo zwar ein wenig Tribut zollen, allerdings reichte es dennoch aus, um mit komfortablen 2 Minuten Vorsprung den Start-Ziel-Sieg ungefährdet nach Hause zu laufen.
Alles in allem war der Ausflug nach Gerolstein ein gelungener Auftakt in die kommenden Crosswochen und ich freue mich jetzt schon auf die Läufe in Holzappel und vor allem auf die Deutschen Meisterschaften in Ohrdruf!!!
07.02.2012 Zurück im Eisschrank
Immerhin ist der blaue Himmel geblieben! ;-)Seit 10 Tagen bin ich nun wieder zurück im eisigen Deutschland und ich muss sagen, dass ich wohl am meisten die angenehm warmen Temperaturen Portugals vermisse. J
Nach den zwei anstrengenden Wochen an der Algarve stand vorerst eine regenerative Woche auf dem Programm, um neue Kräfte zu tanken und die Akkus wieder zu laden. Neben Indooreinheiten wie Aquajogging oder Laufbandtraining, blieb es allerdings auch für mich nicht aus, sich für die ein oder andere Einheit nach draußen zu begeben und mich der Eiseskälte auszusetzen. J Wie ihr auf dem Foto seht, lässt sich aber mit der richtigen Kleidung auch die Kälte ganz gut aushalten!!!
Die zweite Woche meines Trainingslagers verlief auch voll zu meiner Zufriedenheit. Aufgrund der doch enormen Umfänge der ersten Woche, machte sich meine Muskulatur zum Anfang der zweiten Woche bemerkbar, so dass ich vom Umfang her ein wenig zurückschrauben musste, um die Qualität der Einheiten noch weiter zu gewährleisten. Letzten Endes landete ich in den zwei Wochen von Monte Gordo bei insgesamt 476 km. Alles in allem kann ich auf ein erfolgreiches Trainingslager zurückblicken und behaupten, dass an den Grundlagen während dieser Zeit sehr gut gearbeitet wurde.
Seit Sonntag bin ich nun wieder in den „normalen Trainingsalltag“ auf dem Weg Richtung Frühjahrsmarathon zurückgekehrt. In den kommenden 5 Wochen stehen neben dem Training diverse Crosswettkämpfe an, bevor es dann direkt im Anschluss der Cross DM für drei Wochen nach Kenia ins Höhentrainingslager geht.
Wie ihr seht läuft bisher in meiner Vorbereitung alles nach Plan. Ich hoffe, dass auch die nächsten Trainingswochen ähnlich gut laufen und ich gut durch die anstehenden Crosswettkämpfe komme!!!
22.01.2012 Grüße aus Monte Gordo
Auf einer der vielen profilierten Wege des Nationalparks "mata nacional"Wie viele von euch sicherlich wissen, befinde ich mich nun seit einer Woche im Trainingslager an der Algarve in Portugal. Die ersten Eindrücke von Monte Gordo sind super!!! Nachdem das Wetter am Ankunftstag und auch Montag noch ein bisschen ungemütlich war, habe ich seit Dienstag keine Wolke mehr gesehen und bei Temperaturen von 18 Grad lässt es sich endlich mal wieder in kurzer Laufkleidung trainieren. J Nicht nur was das Wetter angeht, sondern auch an Laufstrecken lässt Monte Gordo keine Fragen offen. Ob auf Asphalt, Bahn, Sand oder im Gelände, man findet für jeden Untergrund die passenden Strecken. Vor allem nutze ich den nahegelegenen und sehr beeindruckenden Nationalpark, welcher einige anspruchsvolle und profilierte Wege anbietet.
Doch nun noch ein Wort zum Training:
Meine gesetzten Schwerpunkte dieses Trainingslagers der "Entwicklung meiner Grundlagenausdauer" durch große Umfänge, sowie der "Entwicklung meiner Kraftausdauer" durch das Training im profilierten Gelände konnten bisher sehr gut umgesetzt werden. Außerdem geht es darum, sich an das Training unter Sommerbedingungen für das Höhentrainingslager in Kenia ab Mitte März zu gewöhnen.
In den ersten Tagen des TL hatte ich wohl durch die ungewohnte Doppelbelastung noch mit muskulären Problemen im Oberschenkel zu kämpfen. Mittlerweile komme ich aber immer besser ins Training und liege voll im Plan. Mich freut es sehr, dass seit Freitag Andre Pollmächer und Hagen Brosius wieder nach Monte Gordo zurückgekehrt sind und wir gemeinsam die ein oder andere Einheit absolvieren können. Außerdem begegnet man auf den Strecken immer wieder Athleten anderer Nationen, welche sich hier auf das kommende EM- bzw. Olympiajahr vorbereiten. Wie ihr seht wird es einem hier nicht langweilig! ;-) Der Gesamtumfang der ersten Woche lag übrigens bei 257 km und ich hoffe, dass auch die zweite Hälfte meines Trainingslagers ähnlich gut verläuft!!!
Hasta luego!!!
Sören
31.12.2011 Gelungener Saisonabschluss in Trier!!

Am 31.12.2011 startete ich standesgemäß meinen letzten Lauf in 2011. Wie schon in den Jahren zuvor suchte ich mir dafür den Silvesterlauf in Trier aus, welcher auch in diesem Jahr mit international hochkarätigen Läufern gespickt war. Die Stimmung auf dem 1km Rundkurs durch die Trierer City war wie immer sehr beeindruckend und das Wetter meinte es relativ gut mit uns. Die Strecke war zwar durch den Regen der Vortage sehr feucht und im Zusammenwirken mit dem Konfetti ziemlich rutschig in den Kurven, aber zumindest von oben blieb es trocken. Außerdem sorgte Wolf-Dieter Poschmann als Kommentator wieder für ordentlich Stimmung und spannende Rennen.
Aber jetzt zum Lauf: Während sich ein extrem starker Arne Gabius in der Spitzengruppe gleich mit einer Horde Afrikaner mutig rumschlug, hielt ich mich vorerst in einer schnellen Verfolgergruppe um Carsten Schlangen auf. Die erste von insgesamt 8 Runden beendeten wir mit einer sehr schnellen 2:51 min.! In der dritten Runden übernahm dann Carsten die Initiative und sorgte für das Tempo. Ich nahm sein Tempo an und wir konnten uns sehr schnell von dem Rest der Gruppe absetzen. Bis zum Ende sorgten wir gemeinsam für ein hohes Tempo und boten den Zuschauern einen spannenden Zweikampf. So kam es dann wie es kommen musste und der Kampf um Platz 11 entschied sich erst auf den letzten Metern. Ich entschloss mich für einen langgezogenen Entspurt auf der Zielgeraden und konnte mich schließlich gegen den Vize-Europameister über 1.500m im Zielsprint durchsetzen. Die Uhr blieb im Ziel nach 8km bei sehr guten 23:44 min. stehen, womit ich hinter Arne Gabius der zweitbestplatzierte Deutsche wurde. Im Vergleich zum Vorjahr (Platz 8 in 24:08 min.) bedeutete dies eine Steigerung um 24 Sekunden, so dass ich über diesen Auftritt sehr zufrieden sein kann!!!
Nun geht es für mich in die zweite Phase meiner Marathonvorbereitung und freue mich schon auf das Trainingslager in Monte Gordo (Portugal) vom 15. bis 29. Januar!!!
10.12.2011 Sieg in Bornheim!

Mit dem Crosslauf in Bornheim stand heute mein erster Wettkampf seit meinem Marathondebüt auf dem Programm. Nach einer 4 wöchigen aktiven Erholungsphase und einem 2 wöchigen Trainingsaufbau, galt der heutige Crosslauf über 8600m auf einer überaus profilierten Strecke am Bornheimer Hang als erster Gradmesser zum aktuellen Leistungsstand.
Bei super Crossbedingungen und anspruchsvollem Geläuf rollte ich vorerst in einer 3er Spitzengruppe mit dem starken Joseph Katib und dem Vorjahressieger Younes Ammouta nur mit. In der vorletzten der insgesamt 6 Runden attackierte ich dann in einem Anstieg, riss die Gruppe auseinander und lief in der Schlussrunde noch relativ komfortable 17 Sekunden Vorsprung heraus. Ich freue mich sehr über den gelungenen Test und kann somit mit einem super Gefühl in die nächsten Trainingswochen gehen, bevor dann an Silvester Trier auf mich wartet!
20.11.2011 Don`t dream it, be it!!!
Diejenigen unter euch, die seit der Geburtsstunde meiner Homepage im April diesen Jahres als Leser dabei sind, mögen sich vielleicht noch daran erinnern. Dieser Leitspruch zierte die Titelseite damals, als ich zum ersten Mal mit meinem eigenen Internetauftritt online ging. Anfangs noch von dem ein oder anderen ein bisschen belächelt, sollte sich nun bewahrheiten, dass dieser Spruch nicht besser hätte gewählt werden können! J Denn nach einer überaus erfolgreichen Saison mit einem aus meiner Sicht grandiosem Abschluss setzte der Bundestrainer Marathon dem Ganzen den Hut auf und berief mich in sein Nationalteam. Damit ging ein Kindheitstraum für mich in Erfüllung! Für diese Nominierung bin ich sehr dankbar und ich glaube mein Opa wäre sehr stolz auf mich! ;-) Nichts desto trotz geht mein Blick jetzt wieder nach vorne. Alle die mich näher kennen, wissen, dass ich mich nicht groß feiern lasse und mich nicht in den Schaukelstuhl setze, um mich auf dem Erreichten der vergangenen Saison auszuruhen, sondern schon wieder brenne, um den nächsten Schritt in meiner Läuferkarriere vorzubereiten.
Seit meinem Marathondebüt in Frankfurt sind nun drei regenerative Wochen vergangen. Nach einer weiteren Woche der aktiven Erholung, werde ich Ende des Monats wieder anfangen mein Trainingspensum langsam zu steigern, denn schon im Dezember stehen mit dem Crosslauf in Bornheim und dem Silvesterlauf in Trier die nächsten Wettkämpfe an. Außerdem ist die Planung der kommenden Saison bereits im vollen Gange, wobei der Frühjahrsmarathon das Highlight der ersten Saisonhälfte darstellen wird. Zum ersten Mal werde ich übrigens ein Höhentrainingslager in meine Saisonvorbereitung einbauen. Dazu aber bald mehr, sobald die Planungen abgeschlossen sind!
Wie ihr seht bleibt es weiterhin spannend und denkt immer daran…
Don´t dream it, be it!!!
01.11.11 Goldener Saisonabschluss in Frankfurt!
Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle nach 2:17:58 Std.Beim BMW Frankfurt Marathon am vergangenen Sonntag wurde ich zweiter Deutscher und schob mich damit mit einer Zeit von 2:17:58 Std. auf den zweiten Rang der deutschen Bestenliste!
Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut, nachdem ich mir eine Woche vor meinem Marathondebüt eine hartnäckige Reizung in der Kniekehle zugezogen hatte. Dieser Start, wofür ich drei Monate lang hart geschuftet und mich intensiv mit großen Umfängen und sehr viel Aufwand auf den Punkt vorbereitet hatte, stand auf einmal auf der Kippe. Obwohl ich unter keinen Umständen angeschlagen in ein Marathonrennen gehen wollte und bei meinem letzten Testlauf am Samstag noch ein leichtes Stechen spürte, entschied ich mich dennoch für den Start bei meinem Heimmarathon. Es sollte die beste Entscheidung meiner bisherigen Läuferkarriere sein, denn der Lauf am nächsten Tag verlief aus meiner Sicht nahezu perfekt. Aber jetzt eins nach dem anderen:
Der Sonntagmorgen begann vielversprechend. Relativ gut ausgeschlafen, von der Verletzung war nichts mehr zu spüren und der Blick aus dem Fenster versprach zudem noch super Bedingungen. Also frühstückte ich in aller Ruhe, füllte meinen Rucksack mit den 8 Trinkflaschen, die ich tags zuvor präpariert hatte, schwang mich auf das Bike meines Trainers und fuhr Richtung Festhalle zum Start. Auch beim Einlaufen hatte ich ein super Gefühl und konnte mir nicht vorstellen, dass mich eine Verletzung heute noch stoppen könnte! ;-) Also ging ich mit positiven Gedanken und mit der Gewissheit gut vorbereitet zu sein an den Start. Auch die Marschroute für den Lauf war ganz klar mit meinem Trainer festgelegt. Die erste Rennhälfte sollte dabei auf keinen Fall zu schnell angegangen werden. Die Taktik war zwar klar, aber einige Tage vor dem Start drückte mir mein Trainer einen Zettel in die Hand und sagte grinsend „Bitte auswendig lernen!“. Auf dem Zettel standen meine 5km-Splits und ich kann sie immer noch im Schlaf (16:30, 33, 49:30, 1:06, HM 1:09:30, 1:22, 1:38, 1:54, 2:10:30, 2:18)! J
Der Start war wie immer zu schnell. Bei km 1 ging ich mit 3:07min durch und ich musste mich erst einmal orientieren. Folglich wurden die ersten 5 km damit verbracht sich mit anderen Läufern auszutauschen, um eine geeignete Gruppe zu finden. Schnell schloss ich mich mit einem Finnen zusammen, deren Zielzeit von 2:20 Std. für meine erste Rennhälfte ein gutes Tempo versprach. Ab km 8 fanden wir uns dann in der Gruppe der Frauenspitze wieder. Das Tempo der Pacemaker passte genau auf meine Pace der ersten Rennhälfte. Deshalb begleitete ich die Frauen bis zum Halbmarathon. Bei km 21 kam dann zu meiner Erleichterung die Anfrage eines Italieners die Pace zu erhöhen. Nach dem Halbmarathon, den ich voll nach Plan bei 1:09:44 überquerte, schlossen wir uns schnell zusammen, um auf das Tempo zu drücken und uns km für km mit der Pace abzuwechseln. Ab km 28 musste der Italiener dann leider abreißen lassen, so dass ich von da ab auf mich alleine gestellt war. Km 30 passierte ich bei 1:38:25 und war erstaunt wie punktgenau ich unterwegs war. Es folgten 12 weitere km im Alleingang, auf denen ich mich glücklicherweise an einen Läufer nach dem anderen heransaugen konnte. Der letzte kontrollierte Blick auf die Uhr war bei km 35 und 1:54:47. Das bedeutete, dass ich noch 47 Sekunden hinter meiner Zeit war und wusste, dass ich die letzten 7 km bis ins Ziel noch einmal ordentlich zulegen musste. Ab dem Zeitpunkt ging es nach dem Motto „Augen zu und durch“. Auf den letzten Kilometern war folglich keine Zeit mehr, um auf die Uhr zu schauen oder sich am letzten Versorgungsstand zu erfrischen. Ich hatte keinen Schimmer mehr wie ich zeitlich im Rennen lag. Umso erstaunter war ich dann bei meinem Einlauf in die Festhalle, denn die Uhr lief steil auf die 2:18 zu und ich konnte tatsächlich mit einem kurzen Endspurt meine Zielzeit mit 2:17:58 Std. knapp unterbieten.
Ein großer Dank an alle, die live in Frankfurt an der Strecke waren und mich unterstützt haben!!! Ganz besonders möchte ich meinem Trainer Lutz Preußner danken, dem ich einen maßgeblichen Anteil meines Erfolges zu verdanken habe!! Bin sehr froh, dass ich meine erfolgreiche Saison mit diesem Highlight beim Frankfurt Marathon krönen durfte und sich der Aufwand der letzten Monate ausgezahlt hat.
Nun geht es erst einmal in eine wohlverdiente Pause nach einer doch sehr langen Saison, um mit neuen Kräften in 2012 wieder anzugreifen.
09.10.11 Sieg in München mit neuem Streckenrekord! :-)

Generalprobe geglückt! Wie erhofft konnte ich den Titel über die Halbmarathondistanz im Zuge des 26. München Marathons verteidigen und den von mir aus dem Vorjahr gesetzten Streckenrekord auf 1:07:05 Std. verbessern.
Das Rennen lief aus meiner Sicht von Beginn an wie ich es mir erhofft hatte. Es bildete sich eine 6-köpfige Spitzengruppe in der ich sehr gut mitrollen konnte. Ziemlich genau zur Hälfte des Rennes sorgte ich dann mit einer Tempoverschärfung dafür, dass die Gruppe sich auseinanderzog. Schließlich blieb ab Kilometer 12 mit dem Norweger Trond Arne Rugland noch ein Gegner. Wir verstanden uns gut und wechselten uns mit der Führungsarbeit ab. Zwischen Kilometer 17 und 19 versuchte ich dann immer wieder mit kurzen Attacken das Rennen frühzeitig zu entscheiden, aber der Norweger zeigte sich kämpferisch und ließ sich nicht abschütteln. Letzlich blieb mir nichts anderes übrig als meine "Sprintstärke" auszuspielen! ;-) Mit dem gemeinsamen Einlauf in das Olympiastadion zog ich einen langen Entspurt bis ins Ziel und konnte das Rennen dann doch noch recht deutlich für mich entscheiden.
Ich freue mich sehr, dass mir die Titelverteidung in München gelungen ist und schaue nun sehr zuversichtlich in die letzten Vorbereitungswochen zum Frankfurt Marathon!
03.10.2011 Frankfurt Marathon rückt spürbar näher!
Zieleinlauf im Olympiastadion 2010Die Spannung auf den Marathon in der Mainmetropole am 30.10.2011 steigt. Dies spürt man vor allem bei den täglichen Laufeinheiten in und um Frankfurt. Die Laufwege sind auffallend gut gefüllt, denn jeder möchte sich noch den letzten Feinschliff für die 42,195 km Ende Oktober holen.
Für mich sind die letzten Vorbereitungswochen ausgesprochen gut und voll nach Plan verlaufen. Die Form und das Laufgefühl sind nach wie vor da und auch die jüngsten Tempoeinheiten und Vorbereitungswettkämpfe lassen auf ein gutes Marathondebüt hoffen!
Nachdem ich nun den Berlin Marathon am Bildschirm und den Köln Marathon live als Betreuer beim Halbmarathon (nochmal Glückwunsch Jörg! ;-)) mit juckenden Füßen verfolgen durfte, greife ich am kommenden Wochenende endlich selbst in den Marathonherbst ein. Mit einigen meiner Vereinskameraden werde ich das komplette Marathonwochenende in München verbringen. Dabei hoffe ich meinem Titel aus dem Vorjahr über die Halbmarathondistanz zu verteidigen. In den nächsten Tagen heißt es also nochmal „Kräfte bündeln“ für den letzten Härtetest vor Frankfurt.
Drückt mir also die Daumen, dass es mir gelingt am Sonntag im Münchner Olympiastadion möglichst mit einem neuen Streckenrekord wieder als Sieger über die Ziellinie zu laufen. Ich werde euch über jeder Art der Unterstützung dankbar sein! :-)
10.09.2011 6. Platz bei DM in Oelde mit neuem Rheinland-Pfalz Rekord!!!
Führungsarbeit in der SpitzengruppeBei den heutigen deutschen Meisterschaften über 10 km Straße im westfälischen Oelde konnte ich wieder einmal einen sehr guten 6. Platz erringen. In dem mit viel Laufprominenz gespickten Rennen konnte ich auf einem anspruchsvollen Kurs durch die Straßen von Oelde mein Ziel, die 30er Marke zu unterbieten, mit der Endzeit von 29:45 min. deutlich unterbieten.
Von Anfang an wurde, wie nicht anders zu erwarten, trotz schwülwarmen Temperaturen gewaltig auf das Tempo gedrückt. Ich ordnete mich dabei gleich von Beginn an in die Spitzengruppe ein und sorgte zeitweise auch selbst für das Tempo, um den zwischenzeitlich um ca. 100m enteilten Robert Krebs wieder einzufangen. Die Entscheidung fiel erst auf den letzten zwei Kilometer mit dem Antritt des späteren Sieger Christian Glatting. Im Kampf um die Plätze gelang es mir, den sechsten Platz ins Ziel zu bringen. Zudem konnte ich den Rheinland-Pfalz Rekord im 10 km Straßenlauf um 2 Sekunden auf 29:45 min. verbessern.
Nach diesem echten Härtetest und Ausritt auf die 10 km geht es nun wieder direkt in die letzten Wochen meiner Marathonvorbereitung.
28.08.2011 Eine Trainingseinheit der anderen Art
Druckvoller Tempolauf durch die Straßen HadamarsEine außergewöhnliche Trainingseinheit stand heute auf meinem Vorbereitungsplan. Gemeinsam mit meinem Vereinskollegen Jörg Gehlsdorf reisten wir heute ganz umweltfreundlich zu Fuß zum anstehenden 10km Lauf nach Hadamar. :-) Um kurz vor 9 Uhr machten wir uns mit einem lockeren Lauftempo auf dem Weg zum 16km entfernten Hadamar, um pünktlich um halb elf dort am Start zu stehen. Der Lauf galt als letzter Test für die anstehenden deutschen Meisterschaften in Oelde. Mit angezogener Handbremse, aber dennoch sehr druckvoll spulte ich gleichmäßig die 8 teilweise sehr anspruchsvollen Runden ab. Von Anfang bis Ende musste ich dabei wieder mal alleine für das Tempo sorgen und konnte mit der Endzeit von 31:11 min. das Rennen klar gewinnen. Mit diesem Test, gerade aufgrund der Vorbelastung, kann ich sehr zufrieden sein. Außerdem konnten wir mit einer starken Mannschaftsleistung alle drei Podestplätze (2. Jörg Gehlsdorf 32:32 min, 3. Julian Pfeiffer 34:13 min) belegen. Dieser Lauf lässt nun auf einen erfolgreichen Ausflug sowohl für die Einzel- wie auch für die Mannschaftwertung in zwei Wochen hoffen. Lets rock Oelde!!! :-)
22.08.2011 Gute Wettkampfwoche!
Siegerehrung in LimburgNach den zwei anstrengenden Trainingswochen zum Auftakt meiner Marathonvorbereitung wurden die Trainingskilometer in der dritten Woche aufgrund zweier Wettkämpfe deutlich zurückgeschraubt.
Am vergangenen Donnerstag sollte in einem gut besetzten Rennen über die 3000m in Troisdorf meine persönliche Bestzeit noch einmal ein wenig nach unten gedrückt werden. Obwohl die 3000m für mich zur Zeit eher eine extreme Unterdistanz darstellen, fühlte ich mich hierfür gut gerüstet. Leider machte mir hierbei das Wetter ein Strich durch die Rechnung. Bei drückender Hitze und extremen Wind, welcher erst kurz vor unserem Start aufkam und uns während dem kompletten Rennen begleitete, hängte ich mich in einen Zug um Tempomacher André Pollmächer. Dieser lief wie ein Uhrwerk mit 2:50er km-Abschnitte, was meinem Vorhaben sehr entgegen kam. 500m vor dem Ziel ging ich an dieser Gruppe vorbei und drückte noch ein wenig aufs Tempo. Den Zielstrich überquerte ich letztendlich als vierter mit einer Endzeit von 8:27,5 min. Leider verpasste ich meine Bestzeit knapp um eine halbe Sekunde, womit ich dennoch durchaus zufrieden sein konnte.
Am Samstag standen die „10km“ beim Sommernachtslauf in Limburg auf dem Programm. Diesen nutze ich, um von Anfang bis Ende einen druckvollen Tempolauf durchzuführen, welches auf dieser Strecke durch die verwinkelte Altstadt mit Kopfsteinpflaster, steile Anstiege und Wendepunkte nicht so einfach zu absolvieren war. Das besondere Flair dieser Strecke, sowie die vielen begeisterten Zuschauer motivierten mich aber mein Programm bis ins Ziel abzuspulen. Am Ende stand eine 28:38 min auf der Uhr und mein Titel konnte mit 5 min Vorsprung ungefährdet verteidigt werden. Zugegebenermaßen dürfte die Streckenlänge ca. 800m zu kurz gewesen sein, was meine Zufriedenheit und Allgemein den Reiz dieser tollen Veranstaltung aber keineswegs dämpft.
Alles in allem war es ein schöner Lauf/Abend in heimischen Gefilden...immer wieder gerne! :-)
14.08.2011 Erster Zwischenbericht zur Marathonvorbereitung
Die ersten zwei Vorbereitungswochen auf dem Weg zu einem erfolgreichen Marathondebüt habe ich nun hinter mir und ich denke es wird Zeit für einen kleinen Zwischenbericht!
Nach einer schwierigen Einstiegswoche bei der sich offenbar meine Muskulatur noch an die ungewöhnlich großen Umfänge gewöhnen musste, bin ich in Woche zwei ohne größere Probleme immer besser in Schwung gekommen! :-)
Hier ein kleiner Überblick meiner Trainingswoche:
01.08.2011 Beginn der Marathonvorbereitung! :-)
Nachdem ich nun die deutschen Meisterschaften in Kassel erfolgreich hinter mich gelassen und zwei Wochen neue Energie gesammelt habe, geht es nun in die intensive Vorbereitung Richtung Marathondebüt in Frankfurt am 30.10.2011.
Hierzu mehr im Pressebericht der Rheinzeitung:
30.07.2011 Topzeit vertrödelt!
Gemütliches Beisammensein nach 150m! :-)Heute stand für mich zum ersten Mal nach meinem Comeback ein 1000m-Lauf (für mich schon eine echte Sprintstrecke!:-)) auf dem Programm. Bei guten Laufbedingungen in Wetzlar sollte möglichst eine Zeit unter 2:30 min fallen.
Dieses Ziel wurde nach einem verkorksten Start und einer total verbummelten ersten halben Stadionrunde (34 sec.) leider schon in weite Ferne gerückt. Erst ab 200m übernahm ich die Initiative und konnte mein Tempo in Zusammenarbeit mit meinem Teamkollegen Julian Pfeiffer zu Ende laufen. Mit den letzten 800m des Laufes konnte man durchaus zufrieden sein und ich lief trotz allem mit einer neuen persönlicher Bestzeit von 2:33,05 min. als Sieger ins Ziel.
Mit diesen neuen Erfahrungen geht es nun am Mittwoch in Pfungstadt über 800m mit einem hoffentlich besseren Start ins Rennen! :-)
24.07.2011 Platz 7 in Kassel!!!
Der Kampf um Platz 7Bei den Deutschen Meisterschaften in Kassel erreichte ich einen für mich sehr erfreulichen 7ten Rang über die 5000m Distanz und konnte meinen Kreisrekord noch einmal um 4 Sekunden auf 14:12,71 min verbessern. Schon am ersten Wettkampftag reiste ich zusammen mit meinem Trainer Lutz an, um den ersten Wettkampftag im Kasseler Auestadion zu genießen und erste Eindrücke von der atemberaubenden Atmosphäre zu gewinnen. Am zweiten Wettkampftag stand dann mein Lauf endlich auf dem Programm. Als wir Athleten dann 10 Minuten vor dem Start ins Stadion geführt wurden, lief mir ehrlich gesagt ein kleiner Schauer über den Rücken, denn man läuft schließlich nicht jeden Tag vor 15000 Zuschauern.
Nichts desto trotz ging ich relativ gelassen an die Sache ran und konnte die Begeisterung von den Rängen positiv auf mein Rennen übertragen. Die erste Rennhälfte verlief verhältnismäßig gelassen und unspektakulär. Das Feld war Dicht zusammen und das Tempo nicht zu hoch. Der km-Schnitt von 2:51 min kam mir dabei sehr entgegen, so dass ich gut „mitrollen“ konnte. In der zweiten Rennhälfte wurde das Tempo in der Spitze spürbar erhöht und es bildete sich eine 6-köpfige Spitzengruppe. Nach einem kurzen Vorstoß entschied ich mich allerdings mein eigenes Tempo in der Verfolgergruppe zu gehen und auf meinen starken letzten km zu setzen. Auf diesen war auch dieses mal wieder Verlass, so dass ich mir mit einem grandiosen Zielsprint (danke Jörg für deinen Tipp!;-)) Platz 7 sichern konnte.
Alles in allem war diese top organisierte Veranstaltung ein riesiges Erlebnis und eine große Erfahrung für mich und ich hoffe, dass ich meinen zahlreich mitgereisten Fans ein gutes Rennen bieten konnte!
Vielen vielen Dank für die Unterstützung!!!
Nun bin ich froh, dass die nächsten zwei Wochen relativ entspannt mit dem ein oder andern „Spaßwettkampf“ verlaufen können, bevor ich mich dann in das nächste große Projekt stürzen werde!
13.07.2011 Gelungene Generalprobe in Wetzlar!

Heute war der letzte Test in der Vorbereitung auf die DM in Kassel angesagt. Es sollte noch einmal über 1500m schnell werden. Das schlechte Wetter und die dazu passende nasse Bahn hielt mich jedoch nicht davon ab die 800m-Marke bei 2:02 min zu passieren. Dabei sorgte mein Vereinkamerad Julian Pfeiffer für eine sehr schnelle 60er Anfangsrunde. Die restlichen 1100m musste ich dann selbst für das Tempo sorgen. Im Ziel zeigte die Stadionuhr eine 3:54,02 min, was zusätzlich eine persönliche Bestzeit bedeutete.
Nun kann die DM kommen....ich kann es jedenfalls schon kaum erwarten!!! :-)
06.07.2011 Neuer Kreisrekord über 3000m!!!

Am heutigen Tag ging es in meiner Vorbereitung zum ersten Test auf der Unterdistanz über 3000m nach Pfungstadt. Das Wetter konnte bei der Startzeit um 20:45 Uhr nicht besser sein. Es wehte zwar noch ein leichter Wind, aber dieser war eher zu vernachlässigen. Leider war das Starterfeld dieses mal nicht so sehr stark, so dass ich fast den kompletten Lauf selbst für das Tempo sorgen müsste. Dennoch konnte ich die Marschrichtung meines Trainers Lutz (verhalten beginnen, um dann nach hinten das Tempo kontinuierlich zu steigern) einhalten.
Am Ende konnte ich mich mit km-Abschnitten von 2:52 min, 2:49 min und 2:45 min über einen neuen Kreisrekord mit einer Gesamtzeit von 8:26,99 min freuen.
Der nächste und letzte Test vor der DM steht nun schon am kommenden Mittwoch über 1500m in Wetzlar an.
25.06.2011 1. Platz beim Volkslauf "Rund um die Sporkenburg" in Eitelborn

Heute stand für mich ein harter Trainingstag auf dem Programm. Nach den morgendlichenTempoläufen auf der Bahn nutzte ich den 10km Volkslauf in Eitelborn am Abend, um meine Kraftausdauer weiter zu trainieren. Zu meiner Überraschung ging es dort anstatt über befestigte Straßen hauptsächlich über matschige Wege durch den Wald. Zudem mussten Treppen und 170 Höhenmeter bewältigt werden. Dieser sehr interessante anspruchsvoll profilierte Lauf gefiel mir und brachte zudem ein wenig Abwechslung in den Bahn- bzw. Straßenlaufalltag. Hier war wirklich für jeden was dabei: Bahn, Straße, Cross, Treppen und Berge....wirklich cool!
Jetzt aber zum Lauf:
Die ersten 3 km nutzte ich zum Einrollen (11:00 min) um die Beine von den morgenlichen Tempoläufen locker zu laufen, ehe ich mit meinem 7km Temposteigerungslauf begann und die Konkurrenz schnell distanzierte. Im Ziel blieb die Uhr dann bei höchst zufriedenstellenden 32:12 min stehen und ich konnte zudem einen großzügig gespickten Präsentkorb mit nach Hause nehmen! :-)
Hier der dazugehörige Pressebericht aus der Rhein-Zeitung:
24.06.2011 Unterwegs Richtung Kassel!!!
Hallo Zusammen,
aufmerksame und regelmäßige Besucher meiner Page haben in den letzten Wochen vielleicht feststellen müssen, dass es auf meiner Seite recht wenig „Neues“ zu berichten gab. Dies lag aber nicht daran, dass ich keine Lust hatte euch „Neues“ zu berichten. Vielmehr lag es daran, dass es nichts „Neues“ zu berichten gab. :-) Doch dies wird sich von nun an ändern…
Nach dem erfolgreichen Qualifikationslauf in Koblenz, wo ich auf Anhieb recht deutlich die Qualifikationsnorm für die deutschen Meisterschaften in Kassel erfüllte, ging es für mich erst einmal ca. 2 Wochen in eine aktive Regenerationsphase. Diese Pause nutzte ich, um mich nach der bisher sehr anstrengenden und langen Saison mit vielen großen Meisterschaften (u.a. Cross-DM, Halbmarathon-DM, 10000m-DM) zu erholen und Kraft für das Kommende zu tanken.
Denn nach diesen 2 Wochen durfte ich mich gleich wieder in das nächste Abenteuer stürzen, das wieder einmal hieß: „Vorbereitung auf die Deutschen“. :-)
Zum „Reinkommen“ verlief die erste Woche hauptsächlich mit langen lockeren GA1-Läufen. Samstags war dann schon die erste Belastung angesagt, und zwar durfte ich 35min im Entwicklungsbereich (Puls 165-171) laufen, was schon ein sehr flottes Tempo versprach. So kam es wie es kommen musste. Ich lief in 34:28 min 11km und schenkte mir die letzten 32 sec! :-)
In der zweiten Woche folgte dann schon mein erster „Wettkampf“. Es stand der JP Morgen Lauf auf dem Programm, in dem ich mich im Endspurt (daran MUSS gearbeitet werden!!) geschlagen geben musste. Ich wurde Gesamt-Zweiter und Erster im Team!!! :-)
Diese Woche sollte die Schlagzahl dann deutlich erhöht werden und es ging intensiver in die Vorbereitung rein. Das Tempo der GA1-Läufe wurden in GA1-GA2 Tempo (20km 4:00min/km) erhöht und die Tempoläufe auf der Bahn wurden nun auch flotter (Donnerstag: 4x1000m in 2:46min – 2:50min und 1x2000m in 5:37min). Heute stand ein lockerer 20er in 1:19 Std. an.
Am morgigen Samstag werde ich nach meinen Tempoläufen am Morgen (10x400m) abends an einem Volkslauf in Eitelborn teilnehmen, um 10km mit integrierten Tempowechseln etwas für die Kraftausdauer zu tun. Vielleicht überlegt es sich der ein oder andere ja und unterstützt mich bei tollem Wetter am Straßenrand. :-)
Heute ist es noch exakt 1 Monat bis zum Start in Kassel (24.07.2011 17:20 Uhr Auestadion). Ich habe nun noch drei harte Trainingswochen mit dem ein oder andern Vorbereitungswettkampf vor mir, bevor dann eine Woche lang die Akkus nochmal so richtig aufgeladen werden.
Ich freue mich jedenfalls jetzt schon riesig auf Kassel und werde dort jede Unterstützung gebrauchen können. Über jeden einzelnen „Anpeitscher“ würde ich mich riesig freuen!!! :-) Hier sei noch bemerkt, dass ihr euch bei Interesse frühzeitig um Eintrittskarten kümmern solltet, da auch eine Leichtathletik DM erfahrungsgemäß schnell ausverkauft ist!!!
In diesem Zusammenhang noch ein interessanter Link für DKB-Visa-Card Besitzer: http://www.leichtathletik.de/index.php?NavID=1&SiteID=28&NewsID=33096
"Let´s rock Kassel!!" :-)
Gepackt....die DM-Norm über 5000m ist in der Tasche!!!!!!!!!!:-)

In einem top besetzten Lauf mit vielen nationalen sowie internationalen Spitzenläufern bei den "Mini internationelen" in Koblenz boten sich für mich die optimalen Bedingungen die ich erhofft hatte! Ich ging in das Rennen mit dem klaren Vorhaben die Qualifikationsnorm von 14:25 min für die deutschen Meisterschaften in Kassel zu erfüllen. Diese Erwartungen konnte ich glücklicherweise mehr als erfüllen und wurde am Ende in sensationellen 14:16,08 min 16ter. Diese Zeit bedeutete gleichzeitig Kreisrekord und meine alte Bestmarke konnte ich somit wieder fast um eine ganze Minute verbessern!
Hier geht es zur Ergebnisliste:
Die nächste Woche steht nun erst einmal Regenaration auf dem Programm, bevor ich mich dann in die Vorbereitungen zu den "Deutschen" stürzen darf!!!
Vizemeister bei stark besetzten Rheinland Meisterschaften über 1500m

In einem wie zu erwarten heißen Rennen (auch von den Witterungsverhältnissen) wurde ich bei den Rheinland Meisterschaften in Bad Ems über 1500m in einer neuen persönlichen Bestzeit von 3:55,75 min Vizemeister. Den Sieg holte sich wie zu erwarten mit einem starken Start-Ziel-Sieg Marc Andre Kowalinski.
Hier geht es zur Ergebnisliste:
Rheinland Staffelmeister über 3x1000m

Mit der 3x1000m Staffel (Gehlsdorf, Pfeiffer, Kah) holten wir am 14.05.2011 in Herdorf den Rheinland Titel in der Zeit von 7:50,52 min. Leider haben die schlechten Bedingungen (starker Wind, keine Konkurrenz) an diesem Tag keine bessere Zeit zugelassen. Vielleicht findet unser Trainer Lutz aber noch einen Alternativwettbewerb um noch einmal jagt auf die DM-Norm zu machen!!:-)
6. Platz bei der 10000m DM in Essen

Bei den Deutschen Meisterschaften über 10000 m in Essen durfte ich meine bisher erfolgreiche Saison fortsetzen. In einem recht gleichmäßigen Lauf wurde ich mit einer neuen persönlichen Bestzeit und neuem Kreisrekord Sechster!!!
Vielen Dank auch wieder an die zahlreich mitgereisten Fans!!!
Hier der Link zum Pressebericht der Rhein-Zeitung:
6. Platz bei den deutschen Halbmarathon in Griesheim

Am 17.04.2011 war es endlich soweit. Der Tag der deutschen Meisterschaft im Halbmarathon in Griesheim war gekommen. Monatelange harte Vorbereitung sollte an diesem Tag in eine gute Leistung umgemünzt werden. Ich hatte mir an diesem Tag vorgenommen mutig in der Spitzengruppe mitzulaufen. Dieses setzte ich auch um und musste erst nach ca 15 km leicht abreißen lassen. Am Ende wurde ich mit einem Sechsten Platz und einer neuen Bestmarke sowie Kreisrekord sowohl im Einzel wie auch in der Mannschaftswertung (Kah, Pfeiffer, Ehlers) belohnt.
Vielen Dank an die zahlreich mitgereisten Fans. Ihr ward eine große Unterstützung und Motivation!:-)
Hier findet ihr den entsprechenden Link zum Pressebericht aus der Rhein-Zeitung:
7. Platz bei den deutschen Crossmeisterschaften in Löningen

Bei den deutschen Crossmeisterschaften in Löningen wurde es zum ersten Mal ernst in dieser Saison. Man konnte sich endlich mit der nationalen Spitze messen um zu schauen in welcher Verfassung man ist und wie gut man über den Winter gekommen ist. Ich wusste, dass ich mit vielen km über den Winter ordentlich Grundlagen geschaffen hatte und fühlte mich an diesem Tag gut genug um ganz vorne mitzulaufen. Am Ende sprang ein 7. Platz heraus und das ganze Team war mit der Leistung mehr als zufrieden. Ein gelungener Auftakt in eine hoffentlich gute Saison!!:-)
Hier der Link zum dazugehörige Pressebricht aus der Rhein-Zeitung:
